Zwischen Wahn und Wunder

Das Rotterdamer Architekten-Trio MVRDV verbindet seit fast 30 Jahren das Spektakuläre mit Botschaften zum Wandel. 

Für drängende gesellschaftliche Fragen entwerfen sie aufregende Lösungen
mit Humor und erreichen so Akzeptanz für ihr Anliegen, die Stadt vielfältiger und gesünder zu gestalten.

Spektakulär zu bauen, ist sehr einfach. Dazu braucht es nur sehr viel Geld, eine gewisse Größe, einen geltungssüchtigen Investor, eitle Lokalpolitiker und den Architekt mit Mega-Ego. Die Resultate dieser Operation kann man überall in der Welt sehen, umso bizarrer, je mehr Diktatur im Spiel ist. Aber das ist nicht das Ein- zige, was spektakuläre Projekte in diesen Zeiten so umstritten gemacht hat. 

©Rob't Hart

Die Aufstockung eines alten Hauses mit einem knallig blauen Minidorf
in Rotterdam lenkt die Aufmerksamkeit unübersehbar auf die Programmatik von MVRDV, aus ökologischen Gründen städtische Verdichtung und das Stapeln von Funktionen zu verstärken. 

©Ossip

„The Imprint“ ist integraler Bestandteil und Herzstück des neuen Tourismuszentrums „Paradise City“ in Seoul, Südkorea. Die konvexe Spiegelfassade reflektiert die Stadt in den Museumsgarten. Auf dem Dach finden mehr Pflanzen Platz als durch den Fuß des Gebäudes verloren gingen – ein Symbol für konsequente Stadtbegrünung. 

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Ausgabe 1 der IDEAT, erhältlich ab 28.04.2021.