IDEAT-01-2024-Einzelheft

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Offenes Versteck im Herzen des Friaul

»Aghe« ist das friaulische Wort für Wasser. Und der Name einer Villa von Architektin Annalisa Mauri mit Blick auf den Alseriosee, deren Räume kunstvoll ineinanderfließen. Mit dem verschachtelten Bau für eine gesellige Unternehmerfamilie gelang ihr das scheinbar Unmögliche: Sie verschmolz Transparenz mit Intimität.

Vor Kurzem turnte ein Popstar auf dem Dachfenster herum. Der italie­nische Rapper Irama rekelte sich für das Frauenmagazin Grazia auf einer avantgardistischen Chaiselongue, lehnte sich cool an die Glaswände zwischen Wohnzimmer und Pool und verlor sich im Blick auf die Hügel der Brianza.

Dabei ist die Villa Aghe, zehn Kilometer südöstlich von Como gelegen, viel mehr als nur Kulisse für glamouröse Videos: Sie ist selbst eine Primadonna – die Hauptdarstellerin auf dem Grundstück der Unterneh­mer Roberta und Christian Traviglia. »Wir wollten in erster Linie viel Platz«, so die Hausherrin. Umgesetzt hat diesen Wunsch die Architektin ­Annalisa Mauri – mit 750 Quadratmetern Wohnfläche auf drei Ebenen, komplex, aber äußerst diskret.

Denn von der Straße inmitten der kleinen lombardischen Gemeinde Alserio aus ist kaum zu erkennen, welche Dimensionen sich hinter der verschachtelten Fassade verbergen. Aus der Luft würde man einzelne Pools, rötliche Satteldächer und sauber umzäunte Gärten sehen. Und einen modernen Bau, der sich wie ein schmales Ypsilon in die Idylle schiebt.

 

Lesen Sie den gesamten Artikel in IDEAT Heft Nr.09.

 

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