Wenn das Haus zum Kunstwerk wird: Zuhause bei Noé Duchaufour-Lawrance

 

Für den französischen Gestalter Noé Duchaufour-Lawrance sind Räume unfertige Kunstwerke. Die seines Hauses nahe der Altstadt von Lissabon belebt er mit Bildern, zeitgenössischem Design und eigenen Entwürfen. Dabei platziert er Möbel und Objekte so konsequent, wie ein Maler Pinselstriche setzt. Das Ergebnis: ein Look zwischen Landhaus und Loft. Cool, ästhetisch – und äußerst entspannt.

Es ist nur ein Möbelstück, aber es verkörpert alles, was Noé Duchaufour-Lawrance wichtig ist. Die Rede ist von einem Schaukelsessel namens Harper, den der im südfranzösischen Mende geborene Gestalter für das amerikanische Label Bernhardt Design entworfen hat. Er reiht sich ein in das Œuvre des 46-Jährigen, dessen Kreationen für renommierte Firmen wie Ligne Roset und Saint Louis sich immer durch organische Formen, Reminiszenzen an die Natur und absolute Funktionalität auszeichnen.

 

Warme Holz- und Ledertöne dominieren das Wohnzimmer mit Ottoman Sofa, Beistelltisch Zindi aus Bronze von Charlotte Thon und Marc Boinet und Skulptur von Bertrand Bougé.

 

Diese Stilfaktoren umgeben auch das private Umfeld des Designers und begeisterten Kitesurfers, den es 2018 von Paris nach Lissabon zog: In Lapa, einer grünen Gegend im 2. Bairro der portugiesischen Kapitale, bewohnt er eine für das Parlamentsviertel typische Diplomatenvilla. »Ich war auf der Suche nach einem Ort mit Charakter, der tief in der Geschichte der Stadt verwurzelt ist«, erzählt der Kreative, der erst Bildhauerei studierte, bevor er sich Innenarchitektur und Design zuwandte.

 

Mehr zu dem Haus des Designers erfahren Sie in IDEAT Nr. 05.