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IDEAT 02/24

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Appetit auf die Zukunft

In einem norwegischen Fjord experimentiert das Fine-Dining Restaurant Iris mit neuen Nahrungsmitteln aus dem Meer.

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(Foto Credits: John Asle E. Hansen)

Das Restaurant Iris mit der dänischen Chefköchin Anika Madsen an der Spitze ist ein Ort, wie man ihn bisher noch nicht erlebt hat. Im späten Frühjahr 2023 im Inneren der glitzernden, schwimmenden Kugel Salmon Eye im norwegischen Hardangerfjord eröffnet, nimmt es seine Gäste mit auf eine kulinarische Expedition in die Zukunft. 2022 wurde das Erlebniszentrum Salmon Eye eingeweiht, das sich der Nachhaltigkeit des Meereslebens widmet. Das atemberaubende, doppelt gekrümmte Ellipsoid-Design ist von der Form eines Fischauges inspiriert, und die silberne Kugelstruktur scheint im Hardangerfjord zu schweben, den wilden Elementen der Natur ausgesetzt, umgeben von der spektakulären norwegischen Natur mit Fjorden, Bergen und Gletschern. Höhepunkt innerhalb des Zentrums ist das neue Fine-Dining-Restaurant – ein Erlebnis der ganz besonderen Art. 

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Chefköchin Anika Madsen
(Foto Credits: John Asle E. Hansen)

 

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Chefköchin Anika Madsen
(Foto Credits: Tobias Lamberg Torjusen)

Chefköchin Anika Madsen ist bekannt für ihre Leidenschaft, neuer Zutaten aus dem Meer zu entdecken und zu kulinarischen Genüssen zu verarbeiten. Bis vor kurzem war sie Chefköchin im renommierten Restaurant Fasangården in Kopenhagen. »Es war mir schon immer eine Herzensangelegenheit, die weniger bekannten nachhaltigen Zutaten ins Rampenlicht zu rücken. Wenn ich etwas Neues entdecke, vor allem, wenn es der Nachhaltigkeit dient, habe ich keine Angst, Grenzen zu überschreiten. Aber um die Menschen davon zu überzeugen, muss es auch wirklich köstlich sein«, sagt Anika Madsen. Das Restaurant ist damit auch eine Geschichte über die Herausforderungen und Bedrohungen für das globale Lebensmittelsystem, bietet aber auch Ideen und Vorschläge für die Zukunft.

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(Foto Credits: Tobias Lamberg Torjusen)
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(Foto Credits: Tobias Lamberg Torjusen)

Madsen hat in mehreren Kopenhagener Spitzenküchen gearbeitet, darunter im 1-Sterne-Restaurant Formel B und in mehreren Restaurants der Kadeau-Gruppe. Vor ihrer Tätigkeit als Küchenchefin im Fasangården leitete sie das renommierte Restaurant Roxie. Für Anika ist es eine einmalige Gelegenheit, Kopenhagen zu verlassen und sich auf der kleinen Insel Sniltsveitøy niederzulassen, um den Reichtümern des Meeres so nahe wie möglich zu kommen: »Hier an der norwegischen Küste kann ich ein ganzes Universum unter der Wasseroberfläche entdecken, von dem ich in Kopenhagen nur träumen konnte. Diese Region bietet einige der saubersten und interessantesten Meeresfrüchte der Welt. Ich freue mich besonders darauf, mit Zutaten wie dem invasiven roten Seeigel und allen Arten von lokalem Seetang zu arbeiten und sie als Teil eines feinen Speiseerlebnisses zu präsentieren. Zusätzlich bietet die Gegend eine Fülle regionaler Produkte wie Wildfleisch, Schafsmilch und Apfelwein, die natürlich einen Platz auf der Speisekarte haben werden“, fährt Anika Madsen fort. 

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(Foto Credits: Tobias Lamberg Torjusen)
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(Foto Credits: John Asle E. Hansen)

Salmon Eye wird von der Eide Fjordbruk initiiert und betrieben, dem weltweit ersten und einzigen CarbonNeutral®-zertifizierten Lachsproduzenten. -»Um die Zukunft zu ernähren, müssen wir das enorme Potenzial der Ozeane nutzen, um Technologien für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion zu entwickeln«, sagen die Betreiber. Um dies zu erreichen, wurden Experten in ihrem jeweiligen Gebiet engagiert, sei es auf den Höfen oder in der Küche. Der Name Iris spielt auf die Lage des Restaurants in der Mitte der Fischaugenstruktur an, hat aber auch die symbolische Bedeutung der griechischen Göttin Iris, einer Botengöttin, die die Reiche der Meere und des Himmels durchquert.

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Salmon Eye aus der Luft
(Foto Credits: Håkon Settemsdal)
Iris Restaurant Blick
Blick aus dem Salmon Eye
(Foto Credits: Tobias Lamberg Torjusen)