Rimowa Design Prize 2026: Visionen für eine bessere Welt

In Berlin wurde zum 4. Mal der Rimowa Design Prize verliehen. Nicht nur die Jury staunte über die außergewöhnlichen Ideen der Finalisten.

Wie sehen die Alltagshelfer der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Jury des Rimowa Design Prize bei der Auswahl der diesjährigen Gewinnerprojekte. Angesichts der Vielfalt und Qualität der Einreichungen von 40 deutschen Hochschulen fiel die Entscheidung den prominenten Juror:innen – darunter Industriedesigner Konstantin Grcic und die Berliner Designerin Hanne Willmann – alles andere als leicht.

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Konstantin Grcic im Porträt.© Courtesy of Rimowa.
RIMOWA Design Prize 4 Jury Portrait Hanne
Die Jurorin Hanne Willmann.© Courtesy of Rimowa.

Sieben Projekte von Nachwuchsdesigner:innen schafften es schließlich ins Finale. Im Mittelpunkt standen dabei Themen, die eng mit der Philosophie von Rimowa verbunden sind: Innovation, Mobilität und langlebiges Design.

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Samuel Nagel und Paul Feiler bei der Preisverleihung. © Courtesy of Rimowa.

Zu den Finalisten gehörte unter anderem eine kleine Vogelfigur, die Einsamkeit im Alter entgegenwirken soll. Treffen zwei Menschen aufeinander, die die Figur bei sich tragen, beginnt sie zu piepsen – als spielerischer Impuls, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls ausgezeichnet wurde ein futuristisch anmutender, mobiler Bienenstock, der durch wandernde Bienenvölker fragile Ökosysteme stabilisieren soll.

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„PIP“ von Jakob Schlenker.

Den ersten Platz belegte schließlich „NURA“, ein Hightech-Armband von Samuel Nagel und Paul Feiler. Das Gerät soll die Kommunikation zwischen gehörlosen und hörenden Menschen erleichtern, indem es Gestik und Mimik erfasst und in Sprache sowie Text übersetzt.

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NURA. © Courtesy of Rimowa.

Eine besondere Auszeichnung erhielt außerdem Niklas Henning von der Hochschule Magdeburg-Stendal gemeinsam mit Mentor Stefan Daniel für das Projekt „Paludi Harvester“ – ein neu entwickeltes Schilf-Erntesystem zur Wiederherstellung von Moorlandschaften.

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Paludi Harvesters. © Courtesy of Rimowa.
Alle sieben Finalprojekte wurden mit Preisgeldern ausgezeichnet. Das Siegerprojekt erhielt 20.000 Euro, die Sonderauszeichnung war mit 10.000 Euro dotiert. Die weiteren Plätze wurden jeweils mit 5.000 Euro prämiert. Verliehen wurde der Rimowa Design Prize am 11. Mai im Berliner Kulturforum.
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