Neuer Look für einen Klassiker: Artek präsentiert den legendären Zebra-Bezugstoff in Braun-Weiß
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ARTEK entstanden.
Es sah mondän aus, gewagt und verbreitete ein Flair von Abenteuer und weiter Welt: Als Artek 1936 zur Eröffnung des ersten Stores in Helsinki Möbel des Architekten Alvar Aalto mit dem schwarz-weißen „Zebrastreifen“-Textil präsentierte, zogen die Besucher die Augenbrauen hoch. Wow, wie glamourös! Ihr Ziel hatten die vier jungen Artek-Gründer – Alvar und Aino Aalto, Maire Gullichsen und Nils-Gustav Hahl – damit schon erreicht: „Möbel zu verkaufen und durch Ausstellungen und andere pädagogische Mittel eine moderne Wohnkultur zu fördern.“

Seitdem gehört der elegante Zebra-Jacquard fest zum Portfolio des finnischen Möbelherstellers. Knapp ein Jahrhundert später lanciert Artek nun seinen Bestseller-Bezug in einer erdigen Braun-Weiß-Variante.
Ebenso auffällig und dynamisch, aber weniger kontrastreich, fügen sich die gedeckteren Farbtöne des Textils umso harmonischer in unterschiedliche Einrichtungsstile ein – ob reduziert, klassisch oder avantgardistisch. Gefertigt wird das ikonische Design in einer doppelten Jacquard-Webtechnik, die dem Stoff seine markante Struktur verleiht und ihn strapazierfähig macht. Egal ob Alvar Aaltos formschöner Armchair 400, die Bench 167, die der Finne 1945 entwarf, oder der bekannte Hocker Stool 60 – ab sofort lassen sich sämtliche Polstermöbel der Marke in den braun-weißen Zebra-Look hüllen. Auch Accessoires wie Kissen und Taschen kommen in dem aufgefrischten Style groß raus.

Artek setzt damit einen Trend: Während Animal Prints in den aktuellen Herbst-Winter-Kollektionen internationaler Luxuslabels omnipräsent sind, werden sie auch im Wohnumfeld immer beliebter. Vor allem die Braunpalette ergänzt die aktuelle Nachfrage nach natürlichen Farben im Interieur, vermittelt Wärme und setzt gleichzeitig einen coolen Akzent.

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Entdeckt wurde das Muster übrigens in den 1930er-Jahren von Aino Aalto. Die Gestalterin und Ehefrau von Alvar Aalto brachte das Dessin von einer ihrer Europareisen mit nach Finnland. „Zebrastoff aus Lyon“, notierte sie in ihr Notizbuch. Aus welcher Weberei das Originalmuster stammt, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass es von dem damaligen Trend beeinflusst war, echte Felle exotischer Tiere in der Mode und im Interieur zu verwenden. Vor allem Zebrafelle galten als Statussymbole für einen extravaganten Style. Bis heute sind die Camouflage-Streifen ein echter Eyecatcher.
Bonus: Passend zur neuen Farbinterpretation bringt Artek eine Capsule Collection der Magazin- und Kaminholzständer Kanto sowie den Tisch 90D in einer Nussbaumbeize heraus, die perfekt mit der braun-weißen Zebra-Variante korrespondiert.