3 neue Restaurants für einen kulinarischen Kurztrip nach Berlin

Französische Raffinesse, mexikanische Aromen und italienische Klassiker: Drei neue Restaurants bringen frischen Wind in die Berliner Gastroszene und entführen ihre Gäste mit Spezialitäten auf eine abwechslungsreiche Genussreise.

GLAMOUR AM GENDARMENMARKT

PAMELA Design Kictchen 2 Jerome Galland
© Jérôme Galland.

Als das Coccodrillo am Weinbergspark 2022 eröffnete, wurde vor allem über das spektakuläre Interieur gesprochen: laut, bunt, maximal inszeniert. Vier Jahre später legt Big Squadra mit dem Pamela nach und verlegt die Bühne ins glamouröse Mailand der 80er. Italienisches Leder trifft auf Samt, Marmor, Holz und Glas, über der Bar funkelt ein vier Meter hoher Kronleuchter aus Muranoglas. Im Obergeschoss vervielfachen Spiegeldecken den Raum ins scheinbar Endlose, metallische Vorhänge und gedämpftes Licht sorgen für cineastische Eleganz. Auf den Teller kommen italienische Klassiker wie Spaghetti agli Scampi, Saltimbocca, Tiramisu … Dolce Vita pur!

PAMELA. Charlottenstraße 59, 10117 Berlin
bigmammagroup.com

CEVICHE IN CHARLOTTENBURG

Comedor© Florian Kroll Restaurant Comedor 16.04.25 3

Traditionelle Webrahmen mit bunten Fäden auf terrakottafarbenem Lehmputz: Das Berliner Büro Atelier Raumfragen gestaltete das Interieur des Restaurants als zeitgenössische Hommage an die lateinamerikanische Kultur – ohne folkloristische Klischees. Küchenchef Raúl Oliver Arriaga aus Mexiko-Stadt hat das Comedor mit angeschlossener Taqueria und Fensterverkauf in der multikulturellen Kantstraße eröffnet. Serviert werden Ceviche, hausgemachte Totopos mit Guacamole sowie saisonale Gerichte mit Gemüse, Fisch, Fleisch oder Bio-Garnelen, begleitet von aromatischen Salsas wie der roten Pico de Gallo.

COMEDOR. Kantstraße 74, 10627 Berlin
comedor.berlin

FRANZÖSISCHE FINESSE

JKA Theodor Brasserie c Marie Staggat12

»Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke«, dürften viele (West-)Berliner gedacht haben, als das legendäre Mommsen-Eck 2023 nach 120 Jahren schließen musste. Dann übernahm der Kulturunternehmer Yoram Roth mit seiner Berlin Hospitality Group (Clärchens Ballhaus, Verōnika) das Ruder und verwandelte die Traditionsadresse gemeinsam mit Szenenbildner Uli Hanisch in eine klassische Brasserie nach Pariser Vorbild. Lasierte Flächen in warmen Ockertönen, rote Polster, Bistrotische und eine großzügige Terrasse versetzen die Gäste nach Saint-Germain-des-Prés. Auf den Tellern begeistern Bistroklassiker wie Tartare, Bouillabaisse, Moules frites oder Entrecôte. Wer es besonders französisch mag, bestellt Burgunderschnecken mit Petersilien-Knoblauch-Butter oder eine Terrine de foie gras. Dazu ein Gläschen Crémant – bon appétit et santé!

THÉODOR BRASSERIE. Mommsenstraße 45, 10629 Berlin
theodorberlin.com

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