Im Restaurant Mokuli zeigt Martin Kagerer, wie kulinarische Raffinesse und originelles Design Hand in Hand gehen. Ein Grund mehr für einen Abstecher ins Weltkulturerbe Regensburg.
Mit seiner markanten, korallenartig strukturierten Fassade in kräftigem Orange ist der Neubau in der Fritz-Fend-Straße nicht zu übersehen. Das Erdgeschoss inklusive großer Terrasse beherbergt das Restaurant Mokuli – benannt nach der Erfindung eines motorisierten Lastenrads des Visionärs Fritz Fend. »Wir stellen uns in die Tradition cooler Innovationen aus Regensburg«, sagt Martin Kagerer. An neuen Ideen mangelt es dem früheren Unternehmensberater nicht – seit 2013 hat er sich mit mehreren Gastroprojekten einen Namen in der Szene gemacht.


Nun erfüllte sich der leidenschaftliche Learning-by-Doing-Koch den Traum von einem Fine-Dining-Restaurant am Rande der Altstadt. Herzstück: die offene Küche, in der Kagerer und sein Team hochwertige saisonale Fusiongerichte (mit österreichischen, asiatischen und mediterranen Aromen) kreieren. Zum Beispiel Spaghetti alla Chitarra mit Trüffel, Schwammerl und Bete. Oder Zander, dazu rotes Curry, Shiitake und Pak Choi. »Ich liebe es, zu experimentieren und Zutaten zu kombinieren, die erst ungewöhnlich wirken, dann überraschen.« Die Sinne beleben soll auch das auf Feng-Shui basierende Raumkonzept mit viel Licht, runden Formen und frischen Farben. Designermöbel, Pendelleuchten und großformatige Gemälde setzen stilvolle Akzente – jedes Detail folgt dem Prinzip der Harmonie. »Diese positive Energie ist spürbar.«
