Wer nach spannenden Kunstpositionen und Newcomern sucht, der kommt an dem salondergegenwart nicht vorbei. Mit dem besonderen Förderformat gelingt es den Hamburger Sammlern Margarita und Christian Holle Jahr für Jahr etablierte Positionen der zeitgenössischen Kunst ebenso wie vielversprechende Nachwuchstalente zusammenzubringen.
Seit der Gründung des »Salon« 2011 hat das Paar rund 540 Künstler:innen an unterschiedlichen Locations in der Hansestadt ein Forum geboten – und damit für deutlich mehr Sichtbarkeit ihrer Arbeiten beigetragen.

Zu seinem 15-jährigen Jubiläum zeigt sich der salondergegenwart nun erstmals auf einer institutionellen Bühne: Im Kunstraum Potsdam, einem modern umgebauten ehemaligen Husaren-Pferdestall mitten im internationalen Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse, versammelt das Paar 75 Positionen, die einen Einblick in die Vielschichtigkeit der zeitgenössischen Malerei-Szene und ihrer eigenen Sammlung geben. Da treffen etablierte Künstler auf Newcomer, Ölgemälde auf Spray Paint-Leinwände und frühe Arbeiten so bekannter Namen wie Jorinde Voigt, Alicja Kwade, Anselm Reyle, Nevin Aladag, Leiko Ikemura und vielen anderen auf deren neueste Werke – so dass verblüffende künstlerische Entwicklungen sichtbar werden.




Die Sammler wollen dabei mehr als „nur“ einen Querschnitt durch die zeitgenössische Malerei bieten. Die große Ausstellung im Kunstraum Potsdam soll mehr denn je auch ein Ort zum Netzwerken zwischen Galeristen, interessierten Käufern und Künstlern sein. Nicht zuletzt soll die Übersichtsschau auch auf die Realität junger Kunstschaffender aufmerksam machen, von denen, laut Christian Holle, nur rund vier Prozent den Durchbruch schaffen. Die große Ausstellung im Kunstraum Potsdam soll mehr denn je auch ein Ort zum Netzwerken und für Neuentdeckungen sein.