Die Rückkehr der Überholspur: Cartier bringt die Roadster Uhr zurück

Seit ihrem Debüt im Jahr 2002 gehört die markante Uhr zu den eigenwilligeren Entwürfen der Maison. Jetzt kehrt Cartiers Roadster zurück und bringt gleich eine ganze Portion Motorsport-Attitüde mit ans Handgelenk.

Ihre Form kommt nicht von ungefähr. Cartier hatte schon immer ein Faible für Mechanik, technische Innovation und die Ästhetik von Dingen, die sich bewegen. Bei der Roadster wird daraus ein ziemlich charmantes Spiel mit der Welt der Automobile: Das Zifferblatt erinnert an einen Tachometer, die Aufzugskrone an eine kleine Karosserieform, die Lupe über dem Datumsfenster an einen Scheinwerfer. Dazu kommen Nieten, Schrauben und eine Silhouette, die tatsächlich ein wenig aussieht, als hätte man ein Sportwagen-Cockpit auf die Größe einer Uhr geschrumpft.

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©Cartier/ Julien T.Hamon

Die Neuinterpretation bleibt diesem Charakter treu, macht die Roadster aber schlanker, präziser und ergonomischer. Dafür wurde nicht einfach am Design gefeilt. Vielmehr musste das Zusammenspiel von Gehäuse, Glas, Krone, Lupe und Zifferblatt neu gedacht werden. Oder anders gesagt: Die Uhr sollte schneller aussehen, ohne tatsächlich schneller zu werden.

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©Cartier/ Julien T.Hamon

Genau hier kommt das Savoir-faire von Cartier ins Spiel. Mehr als 100 Handwerksberufe arbeiten an den Kreationen der Maison, von Designer und Uhrmacher bis zu Zifferblattmacher, Polierer und Stempler. Bei der Roadster greifen diese Disziplinen besonders sichtbar ineinander. Die ogivale Form wird von einer harmonisch integrierten Krone aufgegriffen, während Glas und Metall so ineinandergreifen, dass aus den einzelnen Details eine fast skulpturale Einheit entsteht. Vier zusätzliche Nieten an der Lünette sorgen für noch mehr technische Präsenz.

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©Cartier/ Laure Sée.

Auch das Zifferblatt hat seinen eigenen kleinen Auftritt. Rundes Streifenmuster, Schienendekor und römische Ziffern treffen auf reliefierte Details und lackierte Indizes. Das Ergebnis erinnert tatsächlich an ein Armaturenbrett, nur dass hier niemand auf die Idee kommen sollte, damit die Geschwindigkeit zu messen. In der Stahlversion sorgen schwertförmige blaue oder anthrazitgraue Zeiger mit Super-LumiNova® für zusätzliche Präzision.

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©Cartier/ Julien T.Hamon.

Unter dem Gehäuse geht es entsprechend technisch weiter. Die großen Modelle werden vom automatischen Manufakturkaliber 1847 MC angetrieben, die mittleren Modelle vom Kaliber 1899 MC. Und auch beim Armband hat Cartier die Kurve bekommen: Kürzere Kettenglieder machen das Metallband ergonomischer, polierte und gebürstete Flächen sorgen für den nötigen Wechsel zwischen Glanz und Zurückhaltung. Dank QuickSwitch™ lässt es sich zudem unkompliziert gegen ein Leder- oder Kautschukband austauschen.