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Fröhlich, offen, niedrigschwellig: die Affordable Art Fair in Hamburg

Sie sind ein fester Termin in Norddeutschlands Eventkalender: die vier Messetage im November, bei der zeitgenössische Kunst von 100 bis 10.000 Euro präsentiert wird.

Affenfaust Galerie Bjoern
Bjoern Holzweg, Wimbledon Drawing (2023)
85 x 67 cm, €2.600
Affenfaust Galerie
ArtChemistry Andrew Ntschabele One story is not enough
Andrew Ntschabele, One story is not enough II (2023)
193 x 175 cm
Galerie: Art Chemistry

Die Vorfreude ist groß: Vom 9. bis 12. November findet in der Hamburger Messe (Halle A3) wieder die beliebte Affordable Art Fair statt – mit 85 Galerien aus 17 Ländern. Seit 2012 strömen jedes Jahr bis zu 18.000 Besucher:innen dorthin, um Gemälde, Skulpturen und Fotografien junger, aufstrebender Talente zu entdecken. Neben Newcomern sind auch große Namen vertreten wie Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, Günther Uecker, David Hockney und Tony Cragg.

1999 vom Galeristen Will Ramsay in London gegründet, findet die Affordable Art inzwischen in 21 Messestandorten weltweit statt, unter anderem in New York, Singapur, Amsterdam, Brüssel – 2024 feiert sie ihre Premiere in Berlin (12. bis 14. April)! 

Affordable Art
Affordable Art Fair, Hamburg (2022)
(Foto Credits: Nicolas Doering)

Neu in Hamburg ist die kurierte Wand mit Werken unter 1000 Euro: Zehn Galerien bieten eine Auswahl an erschwinglicher Kunst. Die Erlöse gehen zu 100 Prozent an die Emerging Artists, Künstler*innen, die (noch) nicht von einer Galerie vertreten sind. Emerging Artists aus der Vergangenheit wie Suse Itzel und Grit Richter stellen inzwischen in der Hamburger Kunsthalle aus.

»Wir begreifen uns als Teil der Demokratisierung von Kunst und wollen Menschen zeigen, dass Kunst auch Spaß machen kann. Wir sind eine Plattform, die internationale Strömungen nach Hamburg bringt, sind aber fest in der Kunstszene der Stadt etabliert«, sagt Messedirektor Oliver Lähndorf. 

Vijion Art Gallery Egon Digon comeback 38x37x24cm 2021 5400 E
Egon Digon, Comeback (2021)
38 x 37 24 cm, €5.400
Vijion Art Gallery
Uhlig Gallery Christoph Rode Erster Ansatz Oel auf Leinwand 120x110cm 2022 7.400E
Christoph Rode, Erster Ansatz (2022)
120 x 110 cm, €7.400
Uhlig Gallery

Tipp: Am Samstag, 11. November um 15 Uhr, findet der Collectors Talk mit Kolja Reichert, Programmkurator der Bundeskunsthalle in Bonn, statt. In Anlehnung an sein Buch „Kann ich das auch?“, verspricht die Veranstaltung »50 Fragen an die Kunst« unterhaltsam zu werden. 

Eintritt: 16 Euro, affordableartfair.com

whitegrid gallery Michael Zander Ohne
Michael Sander, Ohne Titel (2023)
60 x 80 cm, €1.850
Whitegrid Gallery